Uganda – ein Land für Abenteuerlustige und Tierliebhaber

Uganda ist ein Binnenland in Ostafrika und grenzt an Kenia, den Südsudan, Tansania, Ruanda und an den Kongo: Das Land liegt zum Teil am Victoriasee, dem größten See des Kontinents. Vom Tourismus ist es weitgehend unberührt – ganz im Gegenteil zum Nachbarland Kenia, das für Afrikareisende und besonders für Safaris extrem beliebt ist. Doch Uganda bietet Touristen einiges und kann in Sachen landschaftlicher Schönheit, Tierwelt und Flora locker mit dem beliebten Nachbarland mithalten. Nach langer politischer Instabilität ist es nun für Touristen ein relativ sicheres Reiseland geworden und daher perfekt für all jene, die vom Tourismus unberührte Teile Afrikas erleben wollen.

Beindruckende Landschaft und artenreiche Flora und Fauna
Die Geographie Ugandas ist mehr als vielfältig. Neben weiten Savannen, tropischen Bergwäldern und gebirgigen Höhen ist das Land auch besonders durch die Wasserflächen, bestehend aus Flüssen und Seen, geprägt. Der Äquator verläuft durch das südliche Uganda. Das Klima hier ist tropisch-warm, doch durch die Hochlage des Landes für tropisches Klima relativ abgekühlt. So bewegen sich die Temperaturen am Tag zwischen 25 und 30 Grad Celsius, was für Touristen recht angenehm ist. Der Norden Ugandas ist relativ niederschlagsarm, hier regnet es manchmal jahrelang gar nicht, während der Rest des Landes vom Monsun und daher von einer jährlichen Regenzeit geprägt ist.
Eine Reise nach Uganda ist auch deswegen ein wahres Erlebnis, weil die Regionen im Land sich stark voneinander unterscheiden, was am besten bei einer Rundreise zur Geltung kommt. Besonders die Pflanzenwelt Ugandas ist die Reise wert, vor allem der Regenwald bietet eine wahre Vielfalt an Pflanzen und Bäumen.
Auch die Gebirgsregionen sind besonders sehenswert, sind sie doch Lebensraum der extrem seltenen Berggorillas. In den Savannen finden sich die typischen Tiere Afrikas: Elefanten, Zebras, Nilpferde und Nashörner, aber auch Großkatzen wie Geparden, Leoparden und Löwen. Auch viele verschiedene Antilopenarten findet man in den Savannen Ugandas. Besonders interessant bei einer Safari sind aber auch die verschiedenen Affenarten, wie Schimpansen, Paviane oder Meerkatzen.

Schutz der Natur
Während die Tierwelt, vor allem das Großwild des Landes, nun einige Jahrzehnte der Rücksichtslosigkeit von Wilderern und der sich in ihrem Lebensraum ausbreitenden Einwohner ausgesetzt war, ist man in Uganda nun seit einigen Jahren um den Schutz der Natur und ihrer Bewohner bemüht. So wurden Nationalparks, Naturschutzgebiete und Wildreservate eingerichtet und man versuchte auch, das Problem der Wilderer einzudämmen. Leider greifen gerade diese Maßnahmen nicht ausreichend, weshalb sich die Tiere Ugandas immer noch einer ernstzunehmenden Bedrohung ausgesetzt sehen.

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