Reisen und… 2/5: Reisen und Hund – wie macht man das?

onlinetravelreport-Urlaub mit HundOftmals hat man den Eindruck, Reisebegeisterung und Tierhaltung schließen einander aus. Wie oft hat man schon den Satz gehört: „Ich würde ja wegfahren, aber wer kümmert sich dann um das Tier?“ Glücklicherweise erkennen immer mehr Menschen, dass sie ihre Ferien und ihre Urlaube ebenso mit dem Hund planen können und dass die Möglichkeiten dafür immer besser werden!

Die einfachste Art, mit dem Hund zu verreisen, ist mit dem Auto. Jederzeit anhalten können, der Hund ist bei seinen Menschen, kann sich ausruhen, zwischendurch gestreichelt und gefüttert werden. Wer kein eigenes Auto hat, kann bei erento, sixt und co. vielleicht ein Mietwagen-Schnäppchen ergattern. Auch Mitfahrgelegenheiten erklären sich öfter als man denkt damit einverstanden, einen Hund mitzunehmen.

Bei Bahnreisen ist zu beachten, dass jeder Hund, egal welche Rasse, einen Maulkorb tragen muss. Fahrzeiten, Umstiege und auch die Enge in einem voll besetzten Abteil können beschwerlich für den Hund sein. Also vorher gut überlegen, ob man sich damit einen Gefallen tut!

Auch Flugreisen mit dem Hund sind möglich, erfordern jedoch etwas mehr Planung. Falls es ins Ausland gehen soll, braucht der Hund neben einem Gesundheitszertifikat und gepflegten Papieren für manche Länder eine richtige Einreisegenehmigung (sonst riskiert man, dass das geliebte Tier nicht einreisen darf und in der Quarantäne landet). Kleine Hunde, i.d.R. bis 6 oder 8 kg, dürfen im Fußraum mitfliegen, für die großen gibt es einen speziellen Frachtraum. Die Transportkäfige müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, z.B. dass der Hund aufrecht stehen und sich drehen kann. Tipp: wenn irgendwie möglich, sollte man mit Lufthansa fliegen, da dort bei weitem die besten Bedingungen für Hunde gegeben sind. Manche Airlines behandeln die Tiere wie Gepäckstücke, der Frachtraum hat keinen richtigen Druckausgleich oder Schalldämmung etc.

Unterkunft: Nicht alle Hotels und Pensionen akzeptieren Tiere, aber es gibt viele, die es tun! Auch ein Blick in AirBnB lohnt sich. Dort findet sich vielleicht ein privates Häuschen mit Garten, wo für alle genug Platz ist.

Bild von Veit Schagow via flickr.com

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