Autoreisen mit Kindern

Auf Urlaub zu fahren ist immer spannend, mit dem Nachwuchs wegzufahren kann ein richtiges Abenteuer sein. Da ist genaue und sorgfältige Planung nötig. Vor allem Familien, deren Urlaubsbudget beschränkt ist, wählen gerne das eigene Fahrzeug zur Anreise. Als ersten Schritt, bevor man sich noch an die spezielle Planung macht, sollte man abklären ob dem PKW eine weite Fahrt überhaupt noch zuzutrauen ist. Idealerweise lässt man den Wagen bei einem Automobilclub überprüfen.

Raten die Experten davon ab, mit dem Auto eine längere Strecke zurückzulegen, könnte der Zeitpunkt gekommen sein, um sich im einen Gebrauchtwagen umzusehen, der die ganze Familie verlässlich an den Urlaubsort bringt. Aber selbst wenn man ein neues Auto fährt, sollte man vor der Abreise sämtliche Flüssigkeitsstände und die Lichtanlage checken. Außerdem kann es ratsam sein, den Reifendruck zu erhöhen, sollte man planen viel Gepäck mitzunehmen.

Als Fahrer trägt man die Verantwortung dafür, über die gesetzlichen Regelungen am Urlaubsort Bescheid zu wissen. Um keine Strafen zu riskieren, informiert man sich am besten schon vor der Abreise über die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Reisezeitpunkt
Nichts kann bei der Anreise mehr stressen, als von Langeweile geplagte Kinder. Ist der Nachwuchs noch klein, sollte man den Zeitpunkt der Anreise so legen, dass die Kleinen zumindest einen Teil der Strecke über schlafen. Gerade während der Hauptreisezeit im Sommer sind an stark befahrenen Strecken Staus zu befürchten. Bei der Routenplanung sieht man sich am besten schon Alternativstrecken an wo man im Notfall ausweichen kann.

Pausen nicht vergessen
Wer mit Kindern eine längere Autofahrt unternimmt, weiß dass sich das Weiterkommen nach den Launen der Kleinen richtet. Schlafen die Kleinen oder sind sie ruhig, wird man eine längere Strecke durchfahren können als wenn sie ständig streiten und quengeln. Nicht nur für den Fahrer ist die lange Fahrt anstrengend, auch Kinder leiden darunter still sitzen zu müssen. Daher ist bei den Pausen unbedingt darauf zu achten, ihnen die Möglichkeit zur Bewegung zu geben. An den meisten Autobahnraststätten gibt es Spielplätze, wo sich Kinder ein wenig austoben können.

Tipps um die Zeit zu vertreiben
Dank Spielkonsole und Smartphone ist älteren Kindern bei Autofahrten kaum noch langweilig. Für die Kleinsten sollte man sich jedoch etwas überlegen, um die Langeweile zu vertreiben. CSs mit Hörspielen oder Kinderliedern dürfen im Reisegepäck nicht fehlen. Außerdem sollte das liebste Kuscheltier unbedingt mit an Board. Spiele wie „ich seh, ich seh was du nicht siehst“ eignen sich ebenfalls zum Zeitvertreib. Bilderbücher sind ebenfalls eine Möglichkeit, um die Zeit bis zur Ankunft am Urlaubsort zu überbrücken.

Reiseproviant
Selbst wenn an den Raststätten ganze Menüs zu recht günstigen Preisen angeboten werden, sollte man während längeren Autofahrten lieber auf üppige Mahlzeiten verzichten. Wer viel und schwer isst, wird nämlich schnell müde und genau das sollte man als Fahrzeuglenker ja vermeiden. Als Verpflegung während der Fahrt sind Vollkornbrote mit magerem Belag ideal. Brötchen mit Schinken oder Käse oder leckerem Aufstrich machen satt ohne zu belasten. Obst und klein geschnittenes Gemüse lassen sich in kleinen Plastikdosen mitnehmen und sorgen für Erfrischung.

Denn Gusto auf Süßigkeiten kann man mit Trockenfrüchten gut stillen. Besonders wichtig ist, während der Fahrt genug zu trinken. Um den Durst zu löschen, nimmt man am besten Wasser oder stark verdünnte Fruchtsäfte mit. Natürlich darf es für den Fahrer zwischendurch auch ein Energiedrink sein, Kindern sollte man während der Anreise besser keine koffeinhaltigen Getränke wie Eistee geben. Dadurch werden sie noch mehr aufgeputscht und können schlechter still sitzen.

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